Therapieschwerpunkt:

Pädiatrische und dermatologische Behandlung

 

Bei hochakuten Krankheitsverläufen und Komplikationen, beispielsweise drohender Sepsis oder Anaphylaxie, steht die pädiatrische Behandlung an erster Stelle. Die Klinik verfügt über alle Möglichkeiten der Notfallbehandlung. Die Eltern werden in die Primärbehandlung der Anaphylaxie eingewiesen.

 

Unverzichtbar ist die zuverlässige  allergologische Diagnostik.

-> die allergologische Anamnese, 

-> Prick-Testungen, 

-> Placebogeprüfte Nahrungsmittelprovokationen und 

-> Spezifische IgE-vermittelte Sensibilisierungen.

 

Die dermatologische Behandlung unterscheidet sich von den dermatologischen Leitlinienempfehlungen durch den Verzicht auf die Vermeidung vermeintlicher Störfaktoren, beispielsweise Hitze, Schmutz, Schweiß, psychischer Stress, hormonelle Schwankungen. Sind die Vermeidungsempfehlungen für die Patienten und ihre Familien nicht umsetzbar, kann das Versagen zu Schuldgefühlen und Ängsten führen, die die Überreizung eher verstärken.

 

Die dermatologische Behandlung erfolgt stadiengerecht und wirkstoffarm. Zum Einsatz kommen Pflegemittel auf Basis überwiegend natürlicher Substanzen. Die Dauerbehandlung mit einer hydratisierenden Basispflege und die medikamentöse Behandlung mit topischen Glukokortikosteroiden, Antihistaminika und Antiotika erweist sich im Rahmen des beschriebenen Behandlungskonzept als überflüssig. Die Eltern werden in die Prinzipien der dermatologischen Behandlung und die stadiengerechte Auswahl der Rezepturen eingewiesen. Insgesamt wird die dermatologische Behandlung zurückhaltend betrieben.