Psychoneuroimmunologie

 

Seit den Neunzigerjahren wurde vermehrt auf die ätiopathologische Bedeutung von psychosozialem Stress und seine Auswirkungen auf die Atopie-relevanten biologischen Prozesse diskutiert.  Inzwischen haben sich zahlreiche Studie mit stressinduzierten psychobiologischen Vorgängen befasst Ch. Schubert, 2015, Buske-Kirschbaum, A., Schmitt, J., Plessow, F., Romanos, M., Weidinger, S., & Roessner, V. (2013),  E._Peters, (2013).

 

Es wurden die vegetativen und immunologischen Anpassungsprozesse an verschiedene endogene und exogene Belastungen untersucht. Auf der Stressachse zwischen dem Gehirn und der Nebennierenrinde (HHN-Achse) wurden Neuropeptide wie die „Substanz P“ und Neurotrophine wie der „Brain Derived Neurotrophic Factor“ als mögliche Mediatoren identifiziert, die für chronische somatische Erkrankungen, beispielsweise Entzündung der Haut oder Tumorentwicklung verantwortlich sein könne. Dass die Stressachse nicht nur durch den von außen einwirkenden Stress, sondern auch durch eine angeborene, erhöhte zentralnervöse Sensitivität schon bei geringen Reizen aktiviert werden kann, blieb leider unbeachtet.

 

Wir planen jetzt eine Studie, mit der wir diese Zusammenhänge nachweisen wollen. Möglicherweise kommt es auf diesem Weg zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Frau Dr. med. habil. Eva Peters, der Leiterin der beiden Labors für Psychoneuroimmunologie an der Charite´ und der Universitätsklinik Gießen. Frau Peters hat uns schon bei bisherigen Forschungen wissenschaftlich unterstützt.